alle Fotos © Elmar Dünßer
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Ausflug in den Westteil der Präfektur Tottori Mai 2020


Unsere Route durch den Westteil der Präfektur Tottori

Die Haltepunkte sind mit blauen Ziffern auf der Karte markiert. Die Landkreise (-chō) sind neben den einzelnen Fotos angegeben.
Landkarte: © Google Maps
Die Staustufe des Matano-Flusses am Sagarikaya-Damm

Am Haltepunkt 1 in Kōfu-chō
Diese Staustufe besitzt eine überdimensionale Überlaufrinne ...

Am Haltepunkt 1 in Kōfu-chō
... in der das überlaufende Wasser ins Flusstal hinuntergeleitet wird.

Am Haltepunkt 1 in Kōfu-chō
Blick nach Norden: links der Berg Daisen (1729 m), rechts der Berg Karasugasen (1448 m).

Am Haltepunkt 2 in Kōfu-chō
E-Wendezug "Yakumo" neben dem Hino-Fluss auf dem Weg von Okayama nach Izumo

Am Haltepunkt 3 in Hino-chō
Oberlauf des Hino-Flusses, in dessen Nebenarmen mehrere Stauseen mit Wasserkraftwerken liegen

Am Haltepunkt 3 in Hino-chō
An der Uferstraße ein japanischer Jizō mit rotem Umhang

Am Haltepunkt 3 in Hino-chō
Dieser Jizō soll die verwirrten Seelen von Verkehrsopfern über den Totenfluss Sanzu geleiten:

Nach japanisch-buddhistischem Glauben ist ein "jizō" 地蔵 (sanskrit: क्षितिगर्भ kshiti-garbha) ein besonderer Bodhisattva (japanisch: bosatsu 菩薩, sanskrit: बोधिसत्त्व bodhisattva, die "Vorstufe" zu einem Buddha), der es sich zur Aufgabe gemacht hat, verwirrte Seelen von unvorbereitet Gestorbenen zu suchen und sicher über den mythologischen Totenfluss Sanzu in die Unterwelt zu den anderen Verstorbenen zu geleiten, damit sie nicht den Dämonen, die sie in die Hölle zerren wollen, zum Opfer fallen. Dieser Bodhisattva wird meistens als sitzender Wandermönch dargestellt, manchmal mit Wanderstab (oder einem Wanderstab und einer Zauberkugel) in den Händen, oft aber auch ohne diese Kennzeichen. Die Inschrift unter dieser Jizō-Figur lautet 交通安全地蔵 kōtsū-anzen-jizō, also "Verkehrs-Sicherheits-Jizō". Dieser Bodhisattva ist demnach speziell den Opfern von Verkehrsunfällen gewidmet und mahnt damit vernünftiges Fahren an. Der rote Umhang und das rote Käppchen werden in der Regel von Angehörigen eines Verstorbenen (in diesem Fall wohl eines Verkehrsopfers) gespendet, die damit die Hilfe dieses Bodhisattvas erbitten.

Am Haltepunkt 3 in Hino-chō
Der Torii am Eingang zum shintoistischen Takiyama-Schrein (taki=Wasserfall, yama=Berg)

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
Wenn man denkt, man ist nach der ersten Treppe schon oben ...

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
... geht es oben natürlich noch weiter hinauf ...

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
... und dann noch weiter hinauf, ...

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
... und dann wird ein Gebirgsbach auf einer Steinbogenbrücke überquert, ...

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
... bis man schließlich am Ende einer weiteren Treppe den Schrein vor sich sieht.  

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
Die Gebetshalle (haiden) des Takiyama-Schreins sieht relativ neu aus.

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
Das beschädigte Gebäude daneben könnte die alte Gebetshalle gewesen sein (?)
An der Tür eine Bekanntmachung zu einer Festivität im Oktober 2019.

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
Hinter der Gebetshalle (haiden) das unscheinbare "Haupthaus" (honden), wo der "Geist der Gottheit" aufbewahrt wird. Dort hat nur der Priester Zutritt.

Am Haltepunkt 4 in in Hino-chō
 
Blick auf den Ryū-ō-daki (= "Drachen-König-Wasserfall") - Blick zum oberen und zum unteren Abschnitt. Geht man am Schrein vorbei nach hinten, gelangt man sogleich zum Wasserfall mit einer Gesamtfallhöhe von 60 Metern. Leider waren die hier durch ihr Geländer sichtbaren Wege noch näher hin zum Wasserfall gerade gesperrt, so dass wir an dieser Stelle umkehren mussten.

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
Die Inschrift lautet: "[Der Takiyama-Schrein] wurde nach dem Tottori-West-Erdbeben vom 6.10.2000 neu errichtet."

Am Haltepunkt 4 in Hino-chō
Im "Damm-Park" am Südende des Nichinan-Sees.

Am Haltepunkt 5 in Nichinan-chō
Neben dem Parkplatz weiß und lila blühende Tsutsuji-Sträucher (eine in Japan verbreitete Rhododendron-Art).

Am Haltepunkt 5 in Nichinan-chō
Hier geht es hinunter zu einer kleinen Aussichtsplattform am 2 km langen Nichinan-See.

Am Haltepunkt 5 in Nichinan-chō
Durch den Sugesawa-Staudamm (rechts im Bild) wird hier aus dem Inga-Fluss der Nichinan-See.

Am Haltepunkt 5 in Nichinan-chō

Bei einem späteren Besuch
am 13. September bot sich uns von eben dieser Sitzbank aus allerdings ein ganz anderer Anblick - man beachte die rote Brücke und das helle Gebäude ...
Am Ufer des 1,5 km langen Stausees Ryokusui-ko (ryoku=grün, sui=Wasser, ko=See).

Am Haltepunkt 6 in Nanbu-chō

Am 13. September war auch in diesem Stausee nur noch wenig Wasser zu sehen - die Herbst-Taifune könnten allerdings bald Starkregen mit sich bringen.
Der Ryokusui-ko ist ein Teil des durch den Kashō-Damm aufgestauten Hosshōji-Flusses.

Am Haltepunkt 6 in Nanbu-chō
Am Japanischen Meer: im Dunst ist schwach das Ost-Ende der Shimane-Halbinsel zu sehen.

Am Haltepunkt 7 in Daisen-chō
Am "kaigan-tenbō-jo" (= Meeresküsten-Aussichts-Ort) bei der Ortschaft Mikuriya.

Am Haltepunkt 8 in Daisen-chō


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