deutsch Esperanto    

 Bedienungsanleitung zu PARENCOJ v1.34beta 
© 2016 Elmar Dünßer (Duensser)
Diese Online-Bedienungsanleitung ist noch im Aufbau und wird von mir nach und nach erweitert werden.
Also besser nicht ausdrucken, sondern immer live im Internet anschauen!

Lizenzierte Benutzer früherer PARENCOJ-Versionen können sich über ihre registrierte-Email-Adresse an mich wenden, um
kostenlos den Upgrade zur Version v1.34beta zu erhalten. Bitte Hinweis auf PARENCOJ im Betreff nicht vergessen.
Wer etwas beobachtet, wo das hier Beschriebene nicht mit dem realen Verhalten von PARENCOJ übereinstimmt, bitte Mitteilung an mich !

=== Basiswissen ===
Installieren von PARENCOJ
Installieren einer Update-Version
Unterordner BIN
Unterordner DATEN
Unterordner EXTRA
Unterordner FLAGS
Unterordner FOTOS
Unterordner GRAFIK
Unterordner HTML
Unterordner PANEL
LAENDERKUERZEL.TXT
Unterstützte Daten-Formate
Beschränkungen in PARENCOJ
=== Stammbaumgraphik ===
Steuerung der Stammbaumberechnung
Form der Personenschilder
Angaben im Personenschild
Anzeige von Flaggen und Fotos
Farben und Hintergrund
Ausgeben der Stammbaumgrafik

=== Verschiedenes ===
verschiedene Markierungen
Erstellen von Statistiken
Suchen nach Personen
Suchen nach Überschneidungen
Datenblatt/Familienblatt
=== Daten eingeben (in Vollversion) ===
Eingeben neuer Personen
Nachträgliches Verbinden bereits eingegebener Personen
Verheiratet - geschieden - frei liiert - Hochzeitsdaten
Ortsangaben eingeben
Geburts- und Taufdaten eingeben
Sterbe- und Begräbnisdaten eingeben
Der Generations-Kennbuchstabe

=== Programmtechnisches ===
Unterschied Vollversion/Browserversion
About
Versionsgeschichte


===> Installieren von PARENCOJ: 

Von einem PARENCOJ-Memorystick oder einer PARENCOJ-CD kann man den Ordner namens "Parencoj" einfach komplett auf den eigenen PC kopieren - empfohlen ist eine Position auf der obersten Hierarchieebene einer Festplatte.

Hat man PARENCOJ per E-Mail als ZIP-Datei (= "als ZIP-komprimierten Ordner") bekommen, so empfiehlt es sich, selbst einen eigenen, nicht-komprimierten Ordner namens "Parencoj" auf dem PC anzulegen, und den kompletten Inhalt* der ZIP-Datei in den eigenen Ordner zu kopieren.
Konfiguration auf den
Auslieferungs-Medien

bzw.

Zustand
nach Erst-Installation:

Nach dem Kopieren sollte man die EXE-Datei von PARENCOJ einmal kurz starten: dadurch werden die noch fehlenden Unterordner automatisch erzeugt: insgesamt besitzt ein PARENCOJ-System mindestens die Unterordner BIN, DATEN, EXTRA, FLAGS, FOTOS, GRAFIK, HTML (groß- oder kleingeschrieben):


Weitere Installationsschritte sind nicht erforderlich - zum Loslegen braucht man dann nur noch eine GEDCOM-Datei, die man sinnvollerweise in den DATEN-Unterordner kopiert, bevor man mit PARENCOJ zu arbeiten anfängt. PARENCOJ vermutet externe einzulesende Daten immer zuerst im Unterordner DATEN.

* der anfängliche Inhalt des PARENCOJ-Ordners besteht derzeit aus der Datei "PARENCOJ-xx.exe" (xx steht für die Initialen des lizenzierten Benutzers), der Datei LAENDERKUERZEL.TXT, sowie aus den Unterordnern FLAGS und HTML (nebst Inhalt), wie oben zu sehen.

Bitte beachten: Man kann eine komplette PARENCOJ-Installation durch simples Kopieren des PARENCOJ-Verzeichnisses auf einen anderen eigenen Windows-PC übertragen. Die Lizenz zum Benutzen von PARENCOJ wird vom Programmautor personenbezogen vergeben, eine vom Programmautor nicht lizenzierte Weitergabe des Programms an Dritte ist strikt untersagt.


===> Installieren einer Update-Version von PARENCOJ: 

Update-Versionen werden von mir immer per E-Mail in Form einer ZIP-Datei ausgeliefert. Nach dem Empfang einer solchen Update-ZIP-Lieferung den gesamten Inhalt dieser ZIP-Datei in das auf der Festplatte des eigenen Computers bereits bestehende PARENCOJ-Verzeichnis kopieren und damit die betroffenen Originaldateien überschreiben.

In der Regel enthält eine Update-Lieferung nur eine einzige Datei, nämlich die "EXE-Datei" (PARENCOJ-xx.exe) des Programms. Alle benutzerspezifischen Einstellungen liegen in separaten Dateien und werden nach dem Überschreiben der EXE-Datei automatisch von der Update-Version übernommen.


===> Unterordner BIN: 

Dieser Ordner enthält die gespeicherten Einstellungsdateien wie z.B. START.INI, sowie (nur) bei der Vollversion auch die "Masterdatei" (DBD-Datei). Darüberhinaus kann im BIN-Ordner optional auch die Programmdatei PARENCOJ-xx.exe sowie die Textdatei LAENDERKUERZEL.TXT untergebracht werden - man kann die beiden Dateien aber auch im übergeordneten PARENCOJ-Ordner belassen. Falls man die Programmdatei aus Securitygründen in einem separaten und schreibgeschützten Ordner unterbringen will, ist es möglich, zu diesem Zweck parallel zu BIN noch einen weiteren "BIN-Unterordner" mit dem Namen BIN2 anzulegen, der dann nur die EXE-Datei enthält.


===> Unterordner DATEN: 

Wenn eine Gedcom- oder eine XML-Datei eingelesen oder ausgegeben werden soll, wird immer der Unterordner DATEN als wahrscheinlichster Ordner als erstes angezeigt. Mit Hilfe des Dateidialogs kann man eine Datei aber auch von woanders her einlesen. Einzulesende Dateien dürfen nicht mit einem Schreibschutz versehen sein, obwohl sie von PARENCOJ nur gelesen werden. Der Grund ist die programm-intern verwendete Bibliothek, die Dateien immer "im Exklusivmodus" eröffnet.


===> Unterordner EXTRA: 

Wenn man Listen oder Detail-Protokolle von PARENCOJ ausgeben lässt, schreibt PARENCOJ sie immer in den Unterordner EXTRA. Und wenn man vor dem Ausgeben einer auf bestimmte Personen beschränkten XML-Datei das Häkchen bei "zusätzlicher Output ... Fotos" setzt, dann werden die zu diesen Personen gehörenden Fotos aus dem Unterordner FOTOS in den Unterordner EXTRA kopiert.


===> Unterordner FLAGS: 

Die Namen der einzelnen Flaggen-Bilddateien in FLAGS müssen genau den zugehörigen Länderkürzeln entsprechen und außerdem vom Typ BMP sein. Dies ist Voraussetzung für die korrekte Verwendung durch PARENCOJ. Jeder kann seinem PARENCOJ-System auf diese Weise leicht weitere Länderflaggen selbst hinzufügen.


===> Unterordner FOTOS: 

Porträtfotos müssen im Unterordner FOTOS untergebracht werden, es können BMP-Dateien oder JPG-Dateien sein. Hat man mehrere Fotos von derselben Person, so dürfen sich die Dateinamen nur durch einen Buchstaben unterscheiden, und dieser muss A für das erste Foto, B für das zweite Foto usw. sein. Beispielsweise könnten drei ELMAR-Dateien ELMARA.JPG, ELMARB.JPG, ELMARC.JPG heißen. Im Datensatz der zugehörigen Person müsste dann im Feld "Fotodateiname" ELMAR*.JPG eingetragen werden.


===> Unterordner GRAFIK: 

Alle PARENCOJ-Ausgaben von Grafikdateien (BMP, JPG) beginnen mit einem Dateidialog, der standardmäßig im Unterordner GRAFIK beginnt, man kann die Grafiken aber natürlich auch in andere Ordner eigener Wahl ausgeben lassen.


===> Unterordner HTML: 
(ab Version v1.30beta)

Im Unterordner HTML kann vom Benutzer eine eigene Stammbaum-HTML-Datei deponiert werden, deren Name mit "Vorlage-" beginnen muss, also eine Datei mit dem Namen "Vorlage-xxx.HTM", wobei xxx beliebig ist. Im Text der HTML-Datei können Parameter in einer gewissen Schreibweise enthalten sein, z.B. der Parameter ^12-V^, der von PARENCOJ durch den Vornamen der Person mit der Kekulénummer 12 ersetzt wird, wenn man die Funktion "Stammbaum-HTML-Vorlage ergaenzen" (im Menüpunkt "Datei") aufruft. Die Ergebnis-HTML-Datei wird von PARENCOJ standardmäßig in denselben Unterordner zurückgeschrieben, aber ohne das "Vorlage-" im Namen. Anstelle des V (für Vorname) im oben genannten Parameter-Beispiel kann wahlweise auch der Hinweis F (Familienname), G (Geburtsdatum), GJ (nur das Geburtsjahr), H (Geburtsort), HL (nur das Land der Geburt), T (Sterbedatum), TJ (nur das Sterbejahr), U (Sterbeort) enthalten sein. Ab der Version v1.30beta enthält der Unterordner HTML bereits ab Auslieferung eine gebrauchsfertige Beispieldatei namens "Vorlage-DEMO.HTM", die fünf Generationen der direkten Vorfahren einer Person als HTML-Schema darstellt, und im Unter-Unterordner PICT sind alle zu diese Demo-HTML-Datei gehörenden Graphik-Elemente enthalten, so dass man diese "HTML-Generator-Funktionalität" sofort einmal ausprobieren kann. Das Ergebnis einer HTML-Generierung durch PARENCOJ mit Hilfe dieser Demo-Datei entspricht weitgehend der Darstellung meiner Vorfahren in meiner Hobby-Website. Für die korrekte Anzeige der generierten Demo-HTML wird ein moderner Internet-Browser (mit HTML-5-Unterstützung) benötigt.

HINWEIS: Jedesmal wenn man PARENCOJ veranlasst, eine Stammbaum-Grafik von einer bestimmten Person aus aufzubauen, bestimmt man damit diese Startperson gleichzeitig zur Person mit der Kekulénummer 1. Vor dem Aufruf der HTML-Generierfunktion muss man darauf achten, dass am Vorfahren-Generationen-Regler ausreichend viele Generationen eingestellt sind, so dass PARENCOJ alle Personen in der Graphik finden kann, die für das Ersetzen der in der HTML-Datei enthaltenen Parameter (siehe oben) von Bedeutung sind.


===> Unterordner PANEL: 
(ab Version v1.32beta)

Im Unterordner PANEL kann vom Benutzer ein eigener 6er-Set von Grafikdateien vom Typ BMP untergebracht werden, der dazu dient, anstelle der von PARENCOJ selbst gezeichneten Kästchen als Hintergrund der Personen- und Extrafelder benutzt zu werden. Die Namen der 6 Dateien müssen identisch zu den hier sichtbaren DEMO-Beispielen sein - bis auf das Wort DEMO, das dann durch ein anderes Wort eigener Wahl ersetzt wird.

Die "PANEL-A"-Datei und die "PANEL-B"-Datei bilden ein männliches und weibliches Paar von wappenförmigen Kästchen, die "PANEL-M"- und die "PANEL-W"-Datei ein männliches und weibliches Paar von rechteckigen Kästchen, die "PANEL-X"-Datei bildet den Hintergrund für ein freies Extrafeld (bzw. Info-Feld) und die "PANEL-Y"-Datei den Hintergrund ein Verbindungsfeld mit Hochzeitsdaten. Über das Einstellfenster "Layout - Form und Inhalte" kann nicht nur die Größe der Kästchen, sondern auch die Breite des Randes (= Freiraum) innerhalb jedes einzelnen Kästchen eingestellt werden.

Diese Grafikdateien können aus Fotos oder selbst gezeichneten Grafiken (z.B. mittels PAINT) hergestellt werden. Der rein-weiße (= rgb(255,255,255) ) Rand der Grafiken wird von PARENCOJ als "transparent" dargestellt. Man kann mehrere 6er-Sets mit verschiedenen Namen im Ordner PANEL bereitstellen und in Parencoj dann den jeweils gewünschten auswählen. Ich empfehle Experimentieren mit verschiedenen selbstproduzierten "Grafikschildern" (= Panels).



===> LAENDERKUERZEL.TXT: 

Beim Einlesen von GEDCOM-Dateien ist diese Datei wichtig für die korrekte Umsetzung von Ortsangaben in den PARENCOJ-Standard: in Letzterem beginnt jede Ortsangabe mit dem jeweiligen Landeskürzel (z.B. alle Orte in Deutschland mit "D-") - nur so kann PARENCOJ die Personenschilder auf Wunsch mit dem richtigen Landeswappen verzieren oder die Schilder landesabhängig einfärben, oder beides. Die Datei LAENDERKUERZEL.TXT ist eine ANSI-kodierte Textdatei und kann mit z.B. Wordpad benutzerspezifisch bearbeitet und ergänzt werden. Es gibt darin zwei Sorten von Einträgen:

Einträge mit einfachem #, z.B.:     1 Schweiz #CH

Dieser Eintrag bewirkt, dass wenn in einer Ortsangabe das Wort "Schweiz" gefunden wird, dass dieses entfernt und statt dessen der Ortsangabe das Präfix "CH-" vorangestellt wird. Danach versteht PARENCOJ, dass dieser Ort in der Schweiz liegt.

Einträge mit doppeltem #, z.B.:    1 Paris ##F

Dieser Eintrag bewirkt, dass wenn in einer Gedcom-Ortsangabe das Wort "Paris" gefunden wird, das Wort zwar an Ort und Stelle verbleibt, aber zusätzlich das Präfix "F-" für Frankreich vorangesetzt wird.

Wird keines der in LAENDERKUERZEL.TXT genannten Schlüsselwörter gefunden, wird immer das sog. "Defaultland" angenommen, das in dieser Datei in Zeile 1 steht, jetzt aber auch direkt im Feintuning-Fenster eingestellt werden kann.

Es liegt in der Verantwortung jeden Benutzers, seine LAENDERKUERZEL.TXT-Datei selbst an die Ortangaben-Gepflogenheiten in seinen eigenen GEDCOMs anzupassen. Für die Länderkürzel empfehle ich die Verwendung der internationalen Autokennzeichen - jedoch ist das nicht zwingend, man könnte auch eigene Definitionen verwenden, muss dann aber im Ordner FLAGS die Flaggendatei-Namen entsprechend anpassen.


===> Unterstützte genealogische Datenformate: 

GED bzw. GEDCOM ist ein Format zum Datenaustausch mit fremden Genealogie-Programmen. GEDCOM-Dateien sind mit PARENCOJ nur hinsichtlich der für eine Stammbaumgrafik relevanten Angaben kompatibel. Von PARENCOJ ausgegebene GEDCOM-Dateien sind immer in ANSI-Kodierung, PARENCOJ selbst kann aber auch Dateien mit anderer Kodierung (ANSEL, UTF-8, UTF-16LE, UTF-16BE) lesen, soweit in diesen nur Zeichen verwendet wurden, die auch in ANSI-Kodierung darstellbar sind. GEDCOM-Daten in von PARENCOJ nicht unterstützten Datenfeldern werden beim Einlesen automatisch ignoriert.

XML bzw. PARENCOJ-XML ist ein PARENCOJ-spezifisches Format mit festen Personen-IDs, das zur Not auch von einem Texteditor wie etwa WordPad gelesen werden kann. Dieses Format ist besonders gut für Sicherheitskopien geeignet, da es alle PARENCOJ-Daten zu speichern vermag, und mit hoher Geschwindigkeit geschrieben und auch wieder eingelesen werden kann.

DBD ist ein auf die Vollversion von PARENCOJ beschränktes und von anderen Programmen unlesbares Datenformat. Es wird in der PARENCOJ-Vollversion als "Masterdatei" bezeichnet. Die Daten in PARENCOJ sind ANSI-kodiert.


===> Beschränkungen bei PARENCOJ: 

Im Unterschied zu GEDCOM ist das PARENCOJ-Datenformat kein dehnbares universelles Datenbankformat, sondern primär zum Erstellen von Stammbaumgrafiken konzipiert und bietet in den Personen-Stammdaten nur beschränkte Speicherkapazität pro Person: In der aktuellen Version gilt: Geburts-Familienname (50), Vornamen (60), Aliasname/Hausname (30), Titel vorn (10), Titel nachgestellt (10), aktueller Familienname (30), jeweils Datum (8) und Ort (35) der Geburt, der Taufe, des Todes, des Begräbnisses, sowie der Hochzeiten mit bis zu max. 10 Partnern, der jeweilige Familiennamen der Verbindung (30), max. 44 Kinder pro Person, Hauptberuf (80), Hauptwohnort (35), Todesursache (40), Foto-Dateiname (40), Generations-Kennbuchstabe (1), Nationalität und Zuordnung (40), Kommentar (140), Notiz (140). Die Verwendung von Zuordnung, Kommentar und Notiz ist nicht genau festgelegt. Die Zahl in Klammern gibt die maximale Buchstabenzahl in diesem Feld an - diese Festlegungen haben sich bisher in der Praxis bewährt, könnten bei Bedarf aber vom Programmautor angepasst werden. Die Angabe (8) beim Datum bezieht sich auf die interne Datumdarstellung von PARENCOJ.


Beispiel: Personendaten von Franz Joseph Stefan Hausmann (1786-1853), 3x verheiratet, 10 Kinder.

Wenn mehr als ein Vorname vorhanden ist, sollte der Rufname unterstrichen werden - dies bewirkt man auf der Eingabe-Ebene dadurch, dass man hinter den Rufnamen einen Asterisk (*) setzt, siehe oben: Joseph*

Mit Datum (8) ist die interne Datumdarstellung als "JJJJMMTT" gemeint. Ob das Datum nach außen hin europäisch als "TT.MM.JJJJ" oder "TT MON JJJJ", oder US-amerikanisch als "MM/TT/JJJJ", oder japanisch als "JJJJ.MM.TT" dargestellt wird und auch so eingegeben werden kann, ist in PARENCOJ einstellbar (Einstellungen - Anzeige-Optionen - Datumdarstellung).

Die Gesamtkapazität für die genealogischen Daten in PARENCOJ ist beschränkt - die derzeit verwendeten Einstellungen lassen nicht sehr viel mehr als 200000 Personen gleichzeitig im Arbeitsspeicher zu, bei einer "typisch geringen" Datenmenge pro Person -
→ sollte dies oder eine andere der oben erwähnten Beschränkungen ein Problem darstellen, bitte Kontakt mit dem Programmautor aufnehmen.


===> Steuerung der Stammbaum-Berechnung: 

Zunächst muss man im Listenmodus eine Startperson identifizieren, von der aus die Grafik aufgebaut werden soll (die "Kekulé-Person 1"):
Im Listenmodus kann man eine Person markieren und dann durch Klick auf den Button "Graphik" in den Grafikmodus wechseln.
Im Grafikmodus kann man durch die Rechte-Maustaste-Funktion "neuen Baum von ... aus aufbauen" eine neue Startperson wählen.
Die Startperson erscheint im Grafikmodus durch einen doppelten Pfeil gekennzeichnet - dieser ist in einer Stammbaumgrafik-Ausgabe aber nicht sichtbar.

In PARENCOJ bestehen Stammbaumgrafiken grundsätzlich immer aus drei Zonen:
Durch die Einstellungen im Menüpunkt Baumberechnung wird der Aufbau des Stammbaums gesteuert, insbesondere, welche Personen in der Graphik erscheinen und welche nicht:

Bei der Vorfahren-Auswahl geht es hauptsächlich darum, ob in der Grafik die in den Daten nicht enthaltenen Vorfahren als LeerPersonenschild bzw. Platzhalter dargestellt werden oder nicht: In der Einstellung "mit unbekannten Vorfahren" muss man darauf achten, dass man dann nicht zu viele Vorfahrengenerationen aktiviert, sonst besteht - je nach den Kapazitäten des eigenen PC - Gefahr eines Programmabsturzes wegen Speichermangels.
12 Vorfahrengenerationen bedeuten dann nämlich bereits mehr als 4000 Ahnenpaare nebeneinander, viel weiter sollte man nicht gehen...
Außerdem kann dort gewählt werden, ob nur die Vorfahren der Startperson oder auch die Vorfahren der Startgeneration-Lebenspartner dargestellt werden sollen.

Bei der Startgeneration-Auswahl kann gewählt werden, ob nur die Startperson selbst oder auch ihre Geschwister dargestellt werden. Und ob die Lebenspartner ebenfalls erscheinen (dies ist Voraussetzung, wenn gleichzeitig auch Nachfahren dargestellt werden sollen). Und ob auch die Geschwister des Lebenspartners bzw. der Lebenspartner der Startperson dargestellt werden sollen.

Bei der Nachfahren-Auswahl geht es hauptsächlich darum, ob auch angeheiratete Kinder dargestellt werden oder nicht.
Außerdem können für Spezialzwecke im Modus (1) alle Nachfahren, die andere Familiennamen als den der Startperson tragen, ausgeblendet werden,
im ähnlichen Modus (2) erscheinen die direkten Nachkommen mit abweichendem Familiennamen schon noch, deren Nachkommen jedoch nicht mehr.

Im Übrigen hat auch die Einstellung der Datenschutzstufe im Menüpunkt "Datei" einen gewissen Einfluss auf die Stammbaum-Berechnung.

Die Generationen-Regler am unteren Fensterrand spielen eine wichtige Rolle.
Durch diese Regler wird festgelegt, wieviele Vorfahrengenerationen und wieviele Nachfahrengenerationen - soweit vorhanden und von der Startperson aus gesehen - in der Graphik berücksichtigt werden.


===> Form der Personenschilder: 

Im Menüpunkt Einstellung (anfangs Einstellung: START), kann das Einstellfenster Layout - Form und Anordnung gerufen werden:


Durch diverse Auswahlknöpfe kann man festlegen, ob wappenförmige oder rechteckige Schilder dargestellt werden sollen, ob Lebenspartner nebeneinander oder untereinander dargestellt werden, und ob die Darstellung von oben nach unten, oder "quer" von links nach rechts erfolgen soll:

Auch eine Einstellung, in der die Lebenspartner im Schild der eigentlichen Stammbaumperson eingeblendet werden, ist verfügbar (oben rechts).

Ferner kann man Details wie Dekorationsvariante wählen:

Zusätzlich kann durch numerische Regler die Breite der Personenschilder, der Verbindungsschilder, ihre gegenseitige Überlappung, der Generationenabstand und mehr beeinflusst werden. Insgesamt handelt es bei einer Lebenspartnerschaft um vier Felder, die auf vielfältige Weise so verschoben werden können, dass sie sich gegenseitig überlappen oder sogar verdecken. Das hier blau (männlich) gefärbte "Personenschild" bezieht sich auf die gemäß Stammbaum primäre Person, das hier rötlich (weiblich) gefärbte Personenschild auf den angeheirateten Partner. Das gelbliche Extrafeld bezieht sich auf die Primärperson und informiert meist über die Kinderzahl der Primärperson, je nach Einstellung wird dort auch die Kekulé-Nummer dargestellt. Und das hier grünlich gefärbte Verbindungsfeld bezieht sich auf die Verbindung beider Partner und informiert über Hochzeitsdaten und den gemeinsamen Familiennamen.

Im oberen und auch im unteren Rand des Personenschilds kann leerer "Freiraum" eingerichtet werden, in dem dann wahlweise ein Portraitfoto oder eine Flagge oder auch beides (eins oben, eins unten) eingeblendet werden kann: siehe das Beispiel oben.

Über einen eigenen Punkt namens "Flaggenlogik" im Menü Einstellung kann gesteuert werden, ob die Flagge das Land des Geburtsorts, das Land des Hauptwohnorts, oder die Nationalität(en) einer Person anzeigen soll. Über den Punkt "Farblogik des Personenschilds" wiederum kann gewählt werden, ob sich die Färbung nach dem Geschlecht (männlich - weiblich), nach dem Lebensstatus (lebend - verstorben), oder nach dem Land der Herkunft richtet, wobei verschiedenen Ländern bis zu 16 verschiedene Farben zugeordnet werden können (siehe folgendes Kapitel).

Im Menüpunkt "Grafikschilder-Auswahl" kann man einen der 6er-Grafikdateien-Sets auswählen. Bei der Erstinstallation (ab Version v1.32beta) ist ein solcher Set namens DEMO bereits vorgeleistet, man kann aber noch weitere im Unterordner PANEL unterbringen.

Aktiviert man die Funktion "Grafikschilder" (siehe obiges Einstellfenster) durch Checken der Checkbox "aktivieren", so wechselt die Darstellung von durch PARENCOJ gezeichneten Kästchen zur Darstellung des vorher ausgewählten 6er-Sets. Die beiden Checkboxen namens "Personen" und "Extrafelder" im grau hinterlegten Feld unterhalb der Aktivierungs-Checkbox dienen dazu, die Schrift in jenen Feldern weiß anstelle von schwarz darzustellen.


Die obige Grafik entstand nach Aktivierung des 6er-Grafikdatei-Sets namens "DEMO" im Einstellfenster für "Layout - Form und Inhalte".


===> Angaben im Personenschild: 

Im Hauptmenüpunkt "Einstellung" kann das Einstellfenster Form, Anordnung und Inhalt gerufen werden, das Form und Inhalt der Personenschilde und der Extrafelder steuert:
  • Im Untermenü Personen-Schild kann man festlegen, wie Namen (Vornamen und Familiennamen) dargestellt werden, wie Geburts- und Sterbedaten dargestellt werden, ob auch der Beruf, der Wohnort, oder auch die Todesursache dargestellt werden, usw.

  • Im Untermenü Partnerblock-im-Schild kann man festlegen, wie Namen (Vornamen und Familiennamen), Geburts- und Sterbedaten usw. des eingeblendeten Partners dargestellt werden, und ob auch der Beruf, der Wohnort, oder auch die Todesursache dargestellt werden, usw. Dieses Untermenü ist nur verfügbar, falls die aktuell gewählte Darstellungsvariante "Partner in einem Schild zusammen" ist.

  • Im Untermenü Extra-Feld wird zwischen dem "Verbindungsfeld" und "freiem Extra-Feld" unterschieden: im Ersteren werden die Hochzeitsdaten und der gemeinsame Name eines Paares angezeigt, im Letzteren nur die Kinderzahl und vielleicht die Kekulé-Nummerierung der Stammbaumperson. Man kann das "freie Extra-Feld" auch unterdrücken oder durch Überlappung verschwinden lassen.

  • Im Untermenü Verbindungslinien kann zwischen verschiedenen Formvarianten der die Personen verbindenden Linien gewählt werden, die Liniendicke und Farbe wird jedoch im Farbeneinstellfenster (siehe weiter oben) eingestellt.
Im Hauptmenüpunkt "Einstellung" finden sich unter Anzeige-Optionen darüber hinaus Einstellmöglichkeiten, die die Darstellung von Titeln (Dr.med. oder nur Dr.) festlegen, oder die Schreibweise von Datumangaben, oder die von Ortsangaben (z.B. mit oder ohne Länderkürzel, mit oder ohne Postleitzahl), und anderes mehr.


===> Anzeige einer Flagge oder eines Porträtfotos im Personenschild: 

Im Hauptmenüpunkt "Einstellung" kann das Einstellfenster Layout - Form und Inhalte gerufen werden - in diesem finden sich ein Regler, der den "oberen Freiraum" und ein anderer, der den "unteren Freiraum" steuert. Hat ein solcher Freiraum eine gewisse Mindestgröße, kann wahlweise entweder bei Flagge oder bei Foto ein Häkchen gesetzt werden: damit wird gesteuert, ob in diesem "Freiraum" eine Flagge oder ein Foto erscheinen soll, sofern die dazu passende Flagge im → Unterordner FLAGS, bzw. ein passendes Foto im → Unterordner FOTOS vorhanden ist.

Wenn man sowohl oben als auch unten im Personenschild einen Freiraum einrichtet, kann maximal oben ein Foto und unten eine Flagge (oder genau umgekehrt) ins Personenschild eingeblendet werden. Sowohl Flaggen als auch Fotos werden von PARENCOJ immer automatisch an die eingestellte Freiraumhöhe angepasst.

Namen-gestützte Flaggen-Anbindung:

Durch das Länderkürzel am Anfang einer Ortsangabe, insbesondere des Geburtsortes, wird die Verbindung zu einer Flaggendatei im Unterordner FLAGS hergestellt - der Dateiname der Flagge muss identisch mit dem Länderkürzel plus ".BMP" sein. Nicht vorhandene Flaggen können durch den Benutzer selbst im Unterordner FLAGS ergänzt werden, aber bitte beachten: für Flaggen werden nur BMP-Dateien akzeptiert.

Namen-gestützte Foto-Anbindung:

Durch Eintrag eines Foto-Dateinamens im Feld "Fotodateiname" kann eine Verbindung zwischen einer Person und einem zugehörigen Foto (oder mehreren Fotos) hergestellt werden. Es ist nicht möglich, den Pfadnamen mit-anzugeben, die Fotodatei muss sich im Unterordner FOTOS befinden. Optional darf EIN Buchstabe im Dateilnamen durch einen Asterisk (*) ersetzt sein, um ein Nebeneinander von mehreren Fotos für dieselbe Person zu ermöglichen. Dabei müssen die realen Namen der Fotodateien anstelle des Asterisks den Buchstaben A enthalten, die zweite Datei den Buchstaben B, usw. Es sind maximal 26 Fotos pro Person möglich.

Gibt es zu einer Person mehrere Fotos, so erscheinen neben dem Foto mehrere sog. "Fotopunkte", von denen einer durch seine rote Farbe anzeigt, welches der Fotos gerade sichtbar ist. Durch Anklicken des Fotos selbst kann die Auswahl zyklisch geändert werden. Die "Fotopunkte" werden beim Ausgeben der Grafik nicht mit ausgegeben.

Beim Abspeichern der Daten als PARENCOJ-XML-Datei wird die zuletzt getätigte Fotowahl mit abgespeichert und die Multifoto-Umschaltung bleibt erhalten. Beim Abspeichern der Daten in eine GEDCOM-Datei wird nur der Name der aktuell ausgewählten Fotodatei mitgegeben, die Multifoto-Umschaltung geht verloren.

Code-gestützte Foto-Anbindung (veraltet):

Aus Gründen der Rückwärtskompatibilität unterstützen alle PARENCOJ-Versionen seit 1989 auch die in frühen Versionen exklusiv implementierte "Code-gestützte Foto-Anbindung" - diese Methode funktioniert ohne Eintrag in das Fotodateinamen-Feld, verlangt aber ganz bestimmte Dateinamen bei den verwendeten Fotos:
Wenn der Name eines Fotos im Unterordner FOTOS "RXvvvvvA.BMP" lautet, betrachtet PARENCOJ das Foto automatisch als zur Person mit dem internen Code "vvvvv" gehörig. Dabei ist nur das Format BMP möglich, aber Multifoto-Umschaltung mit A/B/C... (letzter Namensbuchstabe) in den realen Dateinamen wird unterstützt. Der interne 5-stellige Code "vvvvv" wird von PARENCOJ bei der ersten Erfassung einer Person automatisch vergeben und ändert sich danach beim Speichern der Daten in eine PARENCOJ-Masterdatei (DBD) oder eine PARENCOJ-XML-Datei nicht mehr, solange man die Daten nur in der Masterdatei oder einer PARENCOJ-XML-Datei speichert. Den internen Code einer Person kann man übrigens im oberen Fensterrand des Daten-Editierfensters erkennen. Die Code-gestützte Foto-Anbindung funktioniert allerdings nicht bei Transfer der Daten in einer GEDCOM-Datei, da beim Einlesen einer GEDCOM-Datei jedes Mal die internen Codes neu vergeben werden, so dass sie danach evtl. nicht mehr zu vorher zugewiesenen Dateinamen in FOTOS passen ... Beim jetzigen PARENCOJ wird deshalb die Nutzung des Feldes "Fotodateinamen" empfohlen - dann übersteht die Foto-Information auch einen Transfer von PARENCOJ nach GEDCOM und umgekehrt.


===> Farbe der Personenschilder, Linien und des Hintergrunds: 

Im Hauptmenüpunkt "Einstellung" kann das Einstellfenster Farben und Hintergrund gerufen werden, in dem eine Fülle von Möglichkeiten für die individuelle Farbgestaltung besteht:


Dabei braucht man nur auf das gefärbte Feld klicken, um ein Paletteneinstellfenster erscheinen zu lassen. Durch anschließenden Klick auf OK wird die Farbauswahl sofort übernommen.

Bis zu 16 verschiedene Farben können verschiedenen Länderkürzeln zugeordnet werden. Dabei dürfen im Textfeld hinter der entsprechenden Farbe auch mehrere Länderkürzel genannt werden, wenn man sie direkt hintereinander auflistet, nur durch jeweils ein Komma ohne ein Leerzeichen voneinander getrennt.
Beispiel:   DK,S,N

Im Menüpunkt Einstellung finden sich Schalter, die die Logik der Personenschildfärbung beeinflussen, z.B. ob die Personen nach männlich/weiblich oder nach lebt/gestorben oder nach dem jeweiligen Herkunftsland mit den hier festgelegten Farben eingefärbt werden sollen. Beginnt die relevante Ortsangabe mit keinem der hier genannten Länderkürzel, dann kommt die 17. Farbe, genannt "sonst" zur Anwendung.

Hinweis: Durch die Funktion "Einstellungen speichern" können alle aktuellen Farb- und Form-Einstellungen zusammen unter einem frei wählbaren Namen abgespeichert werden. Die Einstellung mit dem Namen START wird jedesmal beim Aufrufen des Programms automatisch geladen, die anderen Einstellungen können bei Bedarf über die Funktion "Einstellungen laden" jederzeit zurückgerufen werden.

Möchte man ein Foto als Hintergrund verwenden, so muss man erst mal im Startfenster von Parencoj unter dem Menüpunkt "Spezial" die "gefährlichen Funktionen" freischalten - darunter fallen Funktionen, die noch nicht vollständig ausgetestet sind und bei großen Datenmengen eventuell einen Programmabsturz bewirken könnten. Sollte man einen Programmabsturz erleben, erleiden die Daten in der Masterdatei - wie sie zuletzt gespeichert wurden - dadurch keinen Schaden. Man darf allerdings nach einem Absturz den Button bzw. die Funktion "Masterdatei speichern" auf keinen Fall mehr benutzen, bevor man das Programm nicht beendet und wieder neu gestartet hat.. Auch wenn dadurch vielleicht "letzte Änderungen", die man zuletzt getätigt hat, verlorengehen sollten - also besser einmal VOR der Aktivierung der "gefährlichen Funktionen" auf "Masterdatei speichern" klicken!

Sind die "gefährlichen Funktionen" freigeschaltet, kann man im oben gezeigten Einstellfenster durch einen Klick auf den "Suche"-Button das gewünschte Hintergrundbild auswählen und durch Setzen des Häkchens bei "Bild aktivieren" die Darstellung bewirken. Mit den daneben befindlichen Reglern kann man das Foto waagrecht und senkrecht vervielfältigen, damit es zur Grafik passt. Die Beispielgrafik innerhalb des Farben- und Hintergrund-Einstellfensters hat allerdings andere Proportionen als die echte Grafik, daher muss man eventuell ein wenig mit den Vervielfältigungsfaktoren experimentieren, bis man die optimale Einstellung für die eigene Grafik gefunden hat.


===> Ausgabe einer Stammbaumgrafikdatei 

Randbreite: unter Einstellungen kann durch die Funktionen oberer [unterer/linker/rechter] Abstand der Grafik zum Blattrand die Breite des leeren Randes um die Graphik herum getrennt für jede Seite. beeinflusst werden.

Grafikgröße: kann im unteren Fensterrand links jederzeit abgelesen werden.

Bildschnitt: PARENCOJ kann eine Stammbaumgrafik wahlweise komplett in eine einzige Grafikdatei oder auf n Grafikdateien "geschnitten" ausgeben.

Bildschnittfaktoren: unter Einstellungen kann durch die Funktion "Umschaltung auf Anzeige der Regler für die Bildschnittfaktoren" eine spezielle Anzeige aktiviert werden, in der durch die Auf-Ab-Regler im unteren Fensterrand jene Faktoren eingestellt werden können. Zugleich wird die Darstellung der Stammbaumgrafik auf dem Bildschirm so weit heruntergezoomt, dass sie komplett zu sehen ist, zusammen mit den Linien, die die Wirkung der Bildschnittfaktoren illustrieren. Nach Einstellung der Faktoren kann durch nochmaligen Aufruf der Funktion die Anzeige wieder auf "normal" zurückgeschaltet werden. Dasselbe bewirkt ein Klick auf den Button "Weiter".

Bildschnitt-Anzeige: rechts unten im Fensterrand ist eine ankreuzbares Kästchen, dessen Bedeutung durch eine kurze Linie erklärt wird. Durch Setzen eines Häkchens wird im Falle des Grafikmodus die Anzeige der Bildschnitt-Trennlinien aktiviert, so dass man auch in einer beliebigen Zoomstufe erkennen kann, wo genau die Trennlinien in der Stammbaumgrafik verlaufen. So hat man die Möglichkeit, eventuell durch Verschieben eines Personenschilds dafür zu sorgen, dass dieses nicht durch den Bildschnitt zerteilt wird. Aktiviert man dieses Kästchens im Listenmodus, werden Hilfslinien sichtbar, die die Personenzeilen deutlich trennen, ohne Zusammenhang mit den Bildschnitt-Faktoren.

Randlinie: es empfiehlt sich, die Funktion "Grafikausgabe mit Randlinie" zu aktivieren, damit am äußeren Rand der Grafik eine begrenzende Linie erscheint, die später beim manuellen Schneiden eines Papierausdrucks als Hilfslinie dienen kann.

Vor der Ausgabe beachten: der Zoomregler am unteren Bildschirmrand steuert nicht nur die Größe der Kästchen auf dem Bildschirm, sondern auch die Größe der Kästchen in der auszugebenden Grafikdatei. Daher vor der Dateiausgabe den Zoomregler etwas hochregeln - ich empfehle den Wert 19. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man auch nicht übertreiben darf, denn je nach Größe der Grafik und dem Wert des Zoomreglers kann die Dateigröße so enorm ansteigen, dass insbesondere Computer mit nicht allzu viel RAM eventuell wegen Resourcenerschöpfung einfrieren. Am unteren Bildschirmrand ist im kleinen Fenster rechts jederzeit die theoretisch zu erwartende Dateigröße bei Bitmap-Ausgabe ohne Komprimierung zu sehen: die tatsächliche Dateigröße fällt bei JPG-Ausgabe SEHR viel kleiner aus, bei BMP-Ausgabe nur etwas kleiner, da die Windows-Treiber auch bei BMP-Ausgabe ein wenig kompromieren (RunLength).

Die Ausgabe selbst: dazu dienen wahlweise die beiden Funktionen "Grafik als BMP-Dateien ausgeben" oder "Grafik als JPG-Dateien ausgeben", die man im Menüpunkt "Datei" im Grafikfenster finden kann. Die Ausgabe als BMP-Datei erzeugt besonders große Dateien mit sehr hoher Qualität, die Ausgabe der Graphik als JPG-Datei erzeugt wesentlich kleinere Dateien, die jedoch wegen ihrer internen Datenkomprimierung unter der Lupe leicht unscharf wirken - dennoch empfehle ich im allgemeinen die Ausgabe als JPG-Datei.


===> Personen können auf mehrere Arten "markiert" werden: 

x-Markierung (Auswahl-Markierung): mit x-Markierung:         ohne x-Markierung:

Anzeige im Grafikmodus: Das Personenschild von x-markierten Personen erscheint auf dem Bildschirm und in Grafiken leuchtend rot.
Anzeige im Listenmodus: In der Zeile der x-markierten Person erscheint ein leuchtend rotes Quadrat mit einem X darin.

Neben dem gezielten Markieren einzelner Personen mittels "diese Person x-markieren" sind unter "viele Personen gleichzeitig x-markieren" auch Funktionen zu finden wie z.B. "diese Person und ihre Vorfahren x-markieren" oder "diese Person, ihre Nachkommen und Lebenspartner x-markieren". Die x-Markierung ist nicht nur auf dem Bildschirm sichtbar, sie wird auch in Stammbaumgrafiken ausgegeben, und sie kann auch dazu benutzt werden, um gezielt nur die x-markierten Personen in einem gefilterten Index (Listenmodus) zusammenzufassen, oder um nur die x-markierten Personen in eine neue XML- oder Gedcom-Datei auszugeben. Nach x-Markierungen kann im Listenmodus auch gezielt gesucht werden.
Praxishinweis: wenn man die Vorfahren einer Person A x-markiert und sich danach die Vorfahren einer Person B anzeigen lässt, kann man ganz leicht erkennen, ob gemeinsame Vorfahren vorhanden sind.

o-Markierung (optische Markierung): mit o-Markierung:         ohne o-Markierung:

Anzeige im Grafikmodus: Im Personenschild von o-markierten Personen erscheinen links und rechts Dreiecke, deren Farbe eingestellt werden kann.

Die o-Markierung ist sowohl auf dem Bildschirm als auch in einer Stammbaumgrafik/Datei sichtbar, hat darüber hinaus jedoch keine Funktion.

u-Markierung (unterdrücke-Markierung): mit u-Markierung:         ohne u-Markierung:

Anzeige im Grafikmodus: Im Personenschild von u-markierten Personen erscheint (nur auf dem Bildschirm) rechts oben ein kleines Quadrat.

Die u-Markierung von Personen führt dazu, dass - soweit sie als angeheiratete Partner vorkommen - ihre Kinder nicht in der Stammbaumgrafik dargestellt werden. Anstelle der Kinder erscheint am Ansatz der Verbindungslinie zu den nicht dargestellten Kindern ein dicker roter Punkt als Zeichen der erfolgten Unterdrückung. Nur in der sog. "Masterdatei" (bei Vollversion) werden u-Markierungen mit den Daten abgespeichert, in allen anderen Dateiformaten nicht.
Hinweis: Unterdrückung kann auch ohne u-Markierung stattfinden, nämlich wenn ein und dieselbe Person an zwei verschiedenen Stellen in einer Stammbaumgrafik vorkommt: in diesem Fall wird die Nachkommen-Darstellung beim zweiten Vorkommen automatisch unterdrückt.

s-Markierung (sekundär-Markierung):

Anzeige im Listenmodus: Färbung der Buchstaben in blau.

Wenn eine XML- oder Gedcom-Datei zusätzlich zu bereits vorhandenen Daten in den Arbeitsspeicher eingelesen wird, erscheinen die alten Daten in schwarzer, die zuletzt eingelesenen Daten dagegen in blauer Farbe, d.h. s-markiert.

t-Markierung (taxiere-Bewertung):

Anzeige im Listenmodus: Lila Färbung der Zeilen in drei Intensitätsstufen, im obigen Beispiel sind die ersten beiden stark t-markiert, weil ihre Namen und ihr Geburtsdatum übereinstimmen, die zweiten zwei sind schwächer t-markiert, weil ihre Namen, jedoch nicht ihre Geburtsdaten übereinstimmen - es könnte aber sein, dass sie es tun ...

Wenn z.B. die Vergleichsfunktion "t-markiere Ähnlichkeit" (im Listenmodus unter Bearbeiten) aufgerufen wird, wird hinterher der Grad der gefundenen Ähnlichkeiten durch die t-Markierung angezeigt. Nach t-markierten Zeilen kann im Listenmodus auch gezielt gesucht werden.

Lebensdauer von Markierungen:

Abgesehen von u-Markierungen (siehe dort) sind alle anderen Markierungsarten grundsätzlich "flüchtig" und nach einem Wiedereinlesen der Daten automatisch verschwunden. Man kann Markierungen aber auch jederzeit durch die Funktionen "alle s- und t-Markierungen loeschen" und "alle o- u- und x-Markierungen loeschen" (unter Bearbeiten) entfernen.


===> Erstellen von Statistiken: 

Im Startfenster von PARENCOJ gibt es den Menüpunkt "Spezial", unter dem verschiedene Statistik-Funktionen abrufbar sind. Nach dem Aufruf einer solchen Funktion kann das Ergebnis über den Button "Details" angesehen werden, bis vom Benutzer eine andere protokollierende Funktion aufgerufen wird, die den alten Text wieder überschreibt. In der Textanzeige von "Details" wiederum gibt es den Menüpunkt "Datei", in dem die Funktion "Speichere als TXT" die Ausgabe des aktuellen Textes, z.B. der Statistik, als einfache Textdatei im TXT-Format erlaubt.

Beispiel:  

Protokollierende Funktionen sind in PARENCOJ das Einlesen oder Hinausschreiben von Daten-Dateien, das Erstellen von Statistiken, die Daten-Konsistenzprüfung und das Anzeigen einer "V-Text-Datei".


===> Suchen nach Personen: 

PARENCOJ bietet im Listenmodus mehrere verschiedene Methoden, um gesuchte Personen schnell auffinden zu können: entweder gezieltes Suchen in der kompletten Liste nach dieser Person, oder Erstellen einer Teilliste durch Filtern, in der die gesuchte Person dann leichter zu finden ist.

Direktes Suchen:

Eingabe einer Zeichenfolge ins Navi-Feld im unteren Fensterrand: der aktuelle Anzeigepunkt in der Liste verschiebt sich sofort und automatisch zu der Person, deren sortier-relevantes Feld genauso anfängt wie der Inhalt des Navi-Feldes. Außer am Anfang und am Ende der Liste ist der bevorzugte Anzeigepunkt die zehnte Zeile im angezeigten Fenster und deshalb links mit einem kleinen schwarzen Dreieck gekennzeichnet.

Benutzen einer der Suchfunktionen im Menüpunkt Suchen, z.B. suchen nach Familienname, Vorname, Ort, Beruf, oder Suche in allen Feldern (nach den nächsten solchen Personen kann mit "weitersuchen" gesucht werden).

Suchen durch vorheriges Filtern:

Bei filtere nach Suchstring wird die Anfrage auf alle Datenfelder einer Person angewandt, dabei gilt (xxx ist eine beliebige Zeichenfolge):
  • xxx bedeutet: alle Personen, bei denen irgendein Datenfeld mit xxx beginnt.
  • *xxx bedeutet: alle Personen, die in irgendeinem Datenfeld irgendwo xxx stehen haben.
  • -xxx bedeutet: alle Personen, die in keinem einzigen Datenfeld irgendwo xxx stehen haben.
Bei filtere nach Kombination können gleichzeitig in mehreren Datenfeldern Such-Kommandos platziert werden, dabei gilt:
  • xxx bedeutet: dieses Datenfeld soll mit xxx beginnen.
  • *xxx bedeutet: dieses Datenfeld soll irgendwo xxx enthalten.
  • -xxx bedeutet: dieses Datenfeld soll nirgends xxx enthalten.
  • * bedeutet: dieses Datenfeld soll irgend etwas enthalten.
  • - bedeutet: dieses Datenfeld soll leer sein.
Durch Kombination mehrerer Einträge in verschiedenen Datenfeldern kann eine komplexe Suchanfrage erstellt werden.


===> Suchen nach Überschneidungen zwischen Datenbeständen: 

Wenn man in den leeren oder geleerten Arbeitsspeicher von PARENCOJ zunächst einen Datenbestand einliest, und danach eine Gedcom-Datei eines anderen Datenbestandes, so erscheinen im Listenmodus die Daten des ersten Datenbestandes in schwarzer, die Daten des zweiten Datenbestandes in blauer Farbe (= "s-Markierung"). Wenn man nun im Menüpunkt "Liste" den Modus "voller Index, sortiert nach Familienname" wählt und danach im Menüpunkt "Bearbeiten" die Funktion "t-markiere Geburtsgleichheit", dann werden aufeinanderfolgende Zeilen von Personen mit gleichem Geburtsdatum per t-Markierung eingefärbt. Diese wiederum kann man manuell suchen oder im Menüpunkt "Suchen" die Funktion "nach t-Markierungen suchen" benutzen. Die alternative Funktion "nach t-markierten s-Paerchen suchen" zielt in dieser Situation auf Paare zwischen schwarzen und blauen Daten, die dasselbe Geburtsdatum haben und hintereinander in der Liste stehen, d.h. sie dürften in der Regel auch den gleichen Namen haben. Mit diesen oder ähnlichen Funktionen kann man leicht herausfinden, ob es Überschneidungen zwischen zwei scheinbar unabhängigen Datenbeständen gibt.


===> Datenblatt/Familienblatt anzeigen: 

Wenn man einen rechten Mausklick auf eine Person macht - das funktioniert sowohl im Listenmodus als auch im Graphikmodus - erscheint das Kontextmenü mit der Funktion "Datenblatt zu dieser Person zeigen". Klickt man darauf, erscheint eine Zusammenfassung der wichtigsten Angaben zu dieser Person: Name, Geburts- und Sterbedaten, Namen und Daten der Eltern, alle Lebenspartner dieser Person sowie ihre jeweiligen gemeinsamen Kinder mit ihren Eckdaten.


===> Eingeben neuer Personen: 

Um eine Person ohne jeden Bezug zu bereits vorhandenen Personen einzugeben, was insbesondere bei der allerersten Person in noch leerer Datenbank notwendig ist, benutzt man die Funktion "neue Person eingeben, ohne Bezug zu anderen". Diese findet man unter dem Menüpunkt "Bearbeiten" in der Kopfzeile des Listen- und Grafikmodus-Fensters.

Steht die einzugebende Person aber in irgendeinem Bezug zu einer anderen, bereits eingegebenen Person, geht man in den Graphikmodus und macht einen rechten Mausklick auf die Person, an der die neue Person angeschlossen werden soll: sei es als Vater, als Mutter, als Lebenspartner, als Sohn oder als Tochter. Dann erscheint das Kontextmenü mit eben diesen fünf Möglichkeiten (das Hinzufügen als Adoptivvater oder Adoptivmutter ist unter "weitere Funktionen" zu finden):


Dabei sind die bei der konkreten Person unmöglichen Optionen ausgegraut und inaktiv - für die Person, auf die sich das oben dargestellte Kontextmenü bezieht, waren die leiblichen Eltern offenbar bereits eingegeben.

ZU BEACHTEN: Das Hinzufügen einer noch nicht eingegebenen Person ist verschieden vom Verbinden zu einer bereits vorhandenen Person. Für das letztere siehe weiter unten im Kapitel "Nachträgliches Verbinden".

HINWEIS: Wenn man in diesem Menü eine Hinzufügen-Funktion anklickt, wird die betreffende Person augenblicklich erzeugt, auch wenn der Datensatz noch mehr oder weniger leer ist (je nach Fall trägt PARENCOJ das Geschlecht und den Familiennamen schon mal vorab ein). Um weitere Daten bequem eintragen zu können, erscheint danach automatisch das Daten-Editierfenster, so dass man sofort ergänzen kann, was man sonst noch über diese Person weiß. Es gibt dabei keine "Pflichtfelder" und keine vorgeschriebene Mindest-Informationsmenge. Danach kann man die Dateneingabe bestätigen (Linksklick auf "Alle Eingaben abspeichern") oder auch nicht - aber auch im letzteren Falle ist die neue Person aber dennoch bereits eingegeben.

Ein versehentlich eingegebenes Kind oder ein Lebenspartner kann problemlos durch die Löschfunktion unter "Weitere Funktionen" wieder weggelöscht werden - solange man für diese Person noch keine eigenen Kinder eingegeben hat. Hat man bereits Kinder eingetragen, müssen diese zuerst gelöscht werden, bevor man ihre Eltern löschen kann. Hat man eine inkorrekte Verbindung eingegeben und möchte sie später korrigieren, ohne die Person und die an ihr hängenden zu löschen, so kann man zunächst die (falsche) Verbindung des Kindes zu seinen Eltern aufheben und danach eine neue Verbindung zu den richtigen Eltern aufbauen.

Hinweis: "Lebenspartner" meint entweder Ehemann bzw. Ehefrau oder einen frei liierten Partner. Wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind, sollte man eine freie Partnerschaft unbedingt auch in die Daten eintragen, ansonsten sollte man sich bei der Frage nach Eintragen oder Nicht-Eintragen an der Ernst- und Dauerhaftigkeit der Beziehung orientieren.


===> Nachträgliches Verbinden bereits eingegebener Personen: 

Will man ein bereits eingegebenes Kind nachträglich mit seinen leiblichen oder Adoptiv-Eltern verbinden, oder jemanden mit einem bereits in der Datenbank vorhandenen Lebenspartner, macht man einen Rechtsklick auf das Kind bzw. einen der Lebenspartner, so dass das Kontextmenü erscheint:


Wenn die noch fehlende Verbindung zwischen bereits vorhandenen Eltern und einem bereits vorhandenen Kind hergestellt werden soll, beginnt man immer beim Kind und macht man mit der Maus einen Rechtsklick auf diesem Kind und wählt im dann erscheinenden Popup-Menü unter "weitere Funktionen" die Funktion "diese Person mit bereits vorhandenen leiblichen Eltern verbinden" (siehe weiter oben).


Um die Eltern zu suchen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man markiert die Eltern schon vor Aufrufen dieser Funktion mit x-Markierungen, dann kann man diese Personen hier durch einen Klick auf "Zeige nn Personen mit x-Markierung" herbeirufen. Oder man sucht die Eltern, d.h. zunächst den Vater, indem man seinen Namen in die Suchfelder oben eingibt, und zwar so weit, bis die in der Taste angezeigte Anzahl in der Taste "Zeige nnn Personen mit obigem Namen" so klein geworden ist, dass man die richtige Person leicht aus der entsprechenden Liste heraussuchen kann. Diese erscheint, wenn man auf jene Taste klickt.

Sobald der gesuchte Vater in der Liste gefunden ist, markiert man ihn blau durch Anklicken und übernimmt ihn dann durch einen Klick auf den grünen Pfeil in das Vaterfeld rechts.

Danach sucht man die Mutter mit der gleichen Methode wie man zuvor den Vater gesucht hat, und übernimmt sie schließlich in das Mutterfeld rechts. Durch einen Klick auf die Taste "Verbindung herstellen und Fenster schliessen" werden die neuen Verbindungen tatsächlich hergestellt.


===> Verheiratet - geschieden - frei liiert: 

PARENCOJ unterscheidet zwischen den drei Familienständen "verheiratet", "geschieden" und "frei liiert", bei der Ersteingabe von Paaren nimmt PARENCOJ aber immer zunächst den "verheiratet"-Zustand an.

Um den Familienstand zu ändern macht man im Graphikmodus einen Rechtsklick auf das Verbindungsfeld der beiden Partner, woraufhin ein Menü mit der Funktion "Verbindungsfeld editieren" erscheint. Diese Funktion ruft man mit einem Mausklick auf und das folgende Fenster erscheint:


Hier kann man ganz links durch Klick auf die 3 übereinanderliegenden "Radiobuttons" auswählen, ob das Paar verheiratet, geschieden oder nur frei lieert ist. Das erste Datumfeld bezieht sich immer auf den Tag der Hochzeit, im zweiten Datumfeld kann man das Datum der eventuellen Scheidung eintragen.

In diesem Fenster gibt es im Übrigen auch Felder für den für diese Familie geltenden Familiennamen und den Hochzeitsort.


===> Ortsangaben: 

In PARENCOJ werden Ortsangaben grundsätzlich in einer einheitlichen Form erfasst, nämlich als:
Landeskürzel, ein Bindestrich, Postleitzahl, ein Zwischenraum, Ortsname

Beispiel:   USA-33109 Miami FL


Beispiel mit Geburts- und Tauf-Angabe.

Es ist nicht vorgesehen, darüber hinausgehende Angaben wie z.B. Straßennamen und Hausnummern in den Ortsangaben-Feldern unterzubringen, da diese nicht in der platzbeschränkten Stammbaumgrafik angezeigt werden können. Daher ist die nutzbare Länge der Ortsangaben-Felder intern auf 35 Zeichen (inklusive des Zwischenraums) beschränkt - diese Felder sehen in der Eingabemaske also länger aus als sie sind:
Ortsangaben, die länger als 35 Zeichen sind, werden von PARENCOJ abgeschnitten.

Die Länderkürzel können zwar im Prinzip nach eigenem Ermessen gewählt werden - ich empfehle jedoch die Verwendung der internationalen Autokennzeichen, da das von mir mitgelieferte Material (Laenderkuerzel.TXT und die Flaggendateien) darauf abgestimmt sind. Für andere Kürzel müsste man folgendes anpassen:
  • Die Namen der Flaggendateien im Unterordner FLAGS müssen genau den Länderkürzeln entsprechen, damit sie von PARENCOJ zugeordnet werden können.
  • In der Datei "Laenderkuerzel.TXT" (siehe hier) sind dieselben Länderkürzel zu verwenden wie in den Daten, damit die Länder beim Einlesen von GEDCOM-Dateien korrekt zugeordnet werden.
  • Die in der Farben-Einstellmaske (Funktion "Farben und Hintergrund", siehe hier) verwendeten Länderkürzel steuern die Land-abhängige Kästchenfärbungen.
Hinweis: Die von früheren Programm-Versionen ererbte zusätzliche "Adressen"-Funktion in der Eingabemaske ist in der aktuellen PARENCOJ-Version nur noch zum Betrachten alter Datenbestände, jedoch nicht zum Editieren geeignet.


===> Geburts- und Taufdaten: 

Die Daten umfassen jeweils ein Datum gemäß dem gregorianischen Kalender sowie eine Ortsangabe (siehe oben).
Beispiel:     15.09.1965     D-88131 Lindau

Man kann in PARENCOJ sowohl die Daten zur Geburt selbst als auch Daten für eine "besondere Feier" danach erfassen: für Christen ist das die Taufe (T:), für Juden Bar Mizwa bzw. Bat Mizwa (M:), und für Shintoisten die feierliche Segnung (F:) beim Miyamairi. Im folgenden spreche ich nur von der "Taufe". Die Art der "Taufe" wird durch Klicken auf das weiße Symbolfeld vor dem Datum eingestellt.

Sofern die Funktion "Taufdaten anstelle fehlender Geburtsdaten" aktiviert ist, zeigt PARENCOJ im Falle des Fehlens von Geburtsdaten in der Stammbaumgrafik die Daten des "Begräbnisses" unter Nennung des Kennbuchstabens (s. oben) an. Fehlt der Geburtsort, aber das Geburtsdatum und der "Taufort" sind bekannt, werden diese angezeigt, wobei nur die Ortsangabe mit dem Kennbuchstaben gekennzeichnet wird. Fehlt dagegen das Geburtsdatum, aber der Geburtsort und das "Taufdatum" sind bekannt, werden diese angezeigt, wobei dann vor dem "Taufdatum" ein < steht - man lese dies als "geboren VOR dem ..." - die Geburt muss ja schon vor der "Taufe" stattgefunden haben.

Ist die Funktion "Taufdaten anstelle fehlender Geburtsdaten" nicht aktiviert, werden nur die zur Geburt selbst vorliegenden Daten angezeigt. Der Schalter für diese Funktion befindet sich im Untermenü "Geburts- und Sterbedaten" des Menüpunktes "Personen-Schild" in der Einstellungsmaske für "Form, Anordnung und Inhalt".


===> Sterbe- und Begräbnisdaten: 

Die Daten umfassen jeweils ein Datum gemäß dem gregorianischen Kalender sowie eine Ortsangabe (siehe oben).
Beispiel:     25.03.1965     F-60100 Creil/Oise

Man kann in PARENCOJ sowohl die Daten zum Tod selbst als auch Daten für eine "besondere Feier" danach erfassen: das kann das Begräbnis (B:) sein, oder die Einäscherung (C:), oder das Begräbnis der Urne (U:). Im folgenden spreche ich nur vom "Begräbnis". Die Art des "Begräbnisses" wird durch Klicken auf das weiße Symbolfeld vor dem Datum eingestellt.

Sofern die Funktion "Begraebnisdaten anstelle fehlender Sterbedaten" aktiviert ist, zeigt PARENCOJ im Falle des Fehlens von Sterbedaten in der Stammbaumgrafik die Daten des "Begräbnisses" unter Nennung des Kennbuchstabens (s. oben) an. Fehlt der Sterbeort, aber das Sterbedatum und der "Begräbnisort" sind bekannt, werden diese angezeigt, wobei nur die Ortsangabe mit dem Kennbuchstaben gekennzeichnet wird. Fehlt dagegen das Sterbedatum, aber der Sterbeort und das "Begräbnisdatum" sind bekannt, werden diese angezeigt, wobei dann vor dem "Begräbnisdatum" ein < steht - man lese dies als "gestorben VOR dem ..." - der Tod muss ja schon vor dem "Begräbnis" stattgefunden haben.

Ist die Funktion "Begraebnisdaten anstelle fehlender Sterbedaten" nicht aktiviert, werden nur die zum Tod selbst vorliegenden Daten angezeigt. Der Schalter für diese Funktion befindet sich im Untermenü "Geburts- und Sterbedaten" des Menüpunktes "Personen-Schild" in der Einstellungsmaske für "Form, Anordnung und Inhalt".


===> Der Generations-Kennbuchstabe in PARENCOJ: 

In der Datendefinition von PARENCOJ fällt der in Gedcom-Dateien nicht vorgesehene "absolute" Generations-Kennbuchstabe auf. Dieser dient der eindeutigen und absoluten Kennzeichnung der verschiedenen Generationen in den genealogischen Daten eines Forschers. Es wird empfohlen, die in alphabetischer Reihenfolge zu vergebenden Generationsbuchstaben so zu wählen, dass der Familienforscher selbst den Buchstaben "W" abbekommt, was dann gewissermaßen "Wir" bedeutet. Die davorliegende Generation hat dann den Buchstaben "V", gewissermaßen die "Vätergeneration". Dabei kann grundsätzlich das Problem auftreten, dass für Personen, die mit dem Familienforscher auf zwei unterschiedlichen Wegen verwandt sind, je nach Betrachtung des einen oder anderen Weges ein anderer Generationsbuchstabe erforderlich wird - in diesem Falle wählt man einfach den, der Einem wichtiger oder passender erscheint.

Der Generationsbuchstabe erfüllt zweierlei Funktionen: 1. er signalisiert auch bei Personen, bei denen alle Datumsangaben fehlen, ihre ungefähre zeitliche Einordnung. 2. er kann in den Hintergrund einer Stammbaumgrafik eingeblendet werden, um die absolute Orientierung zu erleichtern ("Einstellung" - "Anzeige-Optionen" - "Generationenanzeige waehlen" - "Generationenbuchstabe A-Z (links)"). Dabei geht PARENCOJ wie folgt vor: zunächst sucht PARENCOJ in der ältesten dargestellten Generation von links nach rechts nach der ersten Person, in der der Generationsbuchstabe eingetragen ist. Im Nichterfolgsfall wird in der nächstjüngeren Generation weitergesucht. Dieser eine bzw. erste gefundene Generationsbuchstabe wird von PARENCOJ zur Berechnung aller im Grafikhintergrund eingeblendeten Generationsbuchstaben herangezogen - unabhängig davon, welche Generationsbuchstaben in den anderen Personen tatsächlich eingetragen sind. Auf diese Weise haben eventuell vorhandene Diskrepanzen in den Generationsbuchstaben von z.B. Ehepartnern keinerlei störende Auswirkungen in der Grafik. Enthält keine der in der Graphik dargestellten Personen einen Generations-Kennbuchstaben, wird ein Defaultwert angenommen - was selten sinnvoll ist.

Der Generations-Kennbuchstabe ist zwar kein "hartes Faktum", sondern nur eine subjektive vom Familienforscher vorgenommene zeitliche Einstufung. Dennoch hat er sich seit Jahrzehnten immer wieder als praktische und hilfreiche Zusatzangabe bewährt und wird vom Autor weiterhin unterstützt. Direkte Auswirkungen auf die Erstellung von Stammbäumen hat diese optionale Angabe allerdings nicht.

Während der Generations-Kennbuchstabe einer Person im Prinzip immer derselbe ist, hängen die beiden anderen in den Hintergrund einblendbaren Generationenanzeigen "Vorfahren/Nachfahren Vx-0-Nx (links)" sowie "Grosseltern, Eltern usw. (mittig)" von der jeweiligen Startperson ab und werden relativ zu dieser ermittelt.


===> Unterschiede zwischen Vollversion und Browserversion: 

PARENCOJ gibt es als zwei weitgehend identische Varianten, die Vollversion und die Browserversion.

Der Zweck der Browserversion ist das Erstellen von Stammbaumgrafiken aus bereits vorliegenden Datenbeständen eines fremden Genealogieprogramms, genannt das "Quellsystem". Dazu muss im Quellsystem eine GEDCOM-Datei mit den betroffenen Daten (oder mehr) erstellt werden, die dann von PARENCOJ eingelesen werden kann Die Browserversion kann im Unterschied zur Vollversion nicht zum Eingeben von Stammbaumdaten und zur Datenpflege benutzt werden, da sich bei der Browserversion automatisch eine Daten-Ausgabesperre aktiviert, sobald die Daten verändert werden. Das Ausgeben von Grafiken ist davon aber nicht betroffen.

Die Vollversion hat alle Eigenschaften der Browserversion, kann aber zusätzlich zum Erfassen und Pflegen eigener Daten benutzt werden. Dabei gelten - anders als in Gedcom - allerdings diverse Beschränkungen bezüglich der Art und Menge der pro Person erfassbaren Daten.

 
Vollversion   STAMMBAUM-EDITOR  
Browserversion   STAMMBAUM-BROWSER  
Programmstart: Beim Programmstart der Vollversion werden die Grafikeinstellungen der Datei START eingelesen und danach die Daten der Masterdatei (= zu pflegende Stammdaten) in den Arbeitsspeicher übertragen. Im Anzeigefeld rechts oben erscheint der Hinweis "STAMMBAUM-EDITOR" auf grünem Grund. Beim Programmstart der Browserversion werden die Grafikeinstellungen in der Datei START eingelesen. Falls im DATEN-Unterverzeichnis eine XML-Datei namens "PARENCOJ.XML" existiert, wird diese automatisch eingelesen, ansonsten bleibt der Arbeitsspeicher zunächst leer.
Im Anzeigefeld rechts oben erscheint der Hinweis "STAMMBAUM-BROWSER" auf weißem Grund.
Speichern von
XML- und
Gedcom-Dateien:
Bei der Vollversion ist das Abspeichern der Daten als Masterdatei, XML-Datei oder Gedcom-Datei, auch wenn sie im Arbeitsspeicher geändert wurden, natürlich jederzeit möglich. Die Browserversion sperrt die Ausgabe von GED-Dateien und XML-Dateien, sobald Personen hinzugefügt oder ihre Daten verändert werden, oder Daten additiv dazugelesen wurden. Davon ausgenommen sind nur Änderungen mittels der Menüfunktion "nur die Fotodaten dieser Person bearbeiten" - nach solchen minimalen Änderungen können die modifizierten Daten auch von der Browserversion z.B. in eine PARENCOJ-XML-Datei zurückgeschrieben werden. Falls sich durch "größere" Änderungen die Daten-Ausgabesperre der Browserversion aktiviert hat, können aber weiterhin Stammbaum-Grafiken mit den nunmehr geänderten Daten erstellt und als Grafikdatei (BMP oder JPG) ausgegeben werden. Das Löschen des Programm-Arbeitsspeichers hebt die Daten-Ausgabesperre wieder auf.
Modus-Umschaltung: Die Vollversion kann durch einen Mausklick auf das Anzeigefeld rechts oben zwischen Stammbaum-Editor-Modus und Stammbaum-Browser-Modus hin- und hergeschaltet werden. Beim Umschalten in den Browser-Modus bleibt der Inhalt des Arbeitsspeichers erhalten, beim Umschalten in den Editor-Modus werden die Daten der Masterdatei neu in den Arbeitsspeicher übertragen. keine Modus-Umschaltung möglich
Parallellauf-
Fähigkeit:
Es kann nur eine Vollversion gleichzeitig laufen. Nur diese hat Zugang zur Masterdatei (für Schreiben und Lesen). Startet man weitere Vollversionen parallel dazu, verwandeln sie sich automatisch in normale Browserversionen ohne Zugang zur Masterdatei. Ansonsten wie rechts: Je nach Ausstattung eines PC mit realem Arbeitsspeicher (RAM) können mehr oder weniger viele Browserversionen gleichzeitig auf einem PC laufen, es sollte jedoch nie die Ausgabe einer Grafik in eine BMP- oder JPG-Datei von zwei PARENCOJ-Inkarnationen gleichzeitig aktiv sein, denn dies könnte die Resourcen von Windows erschöpfen und zu einem Programmabsturz führen.



===> About: 

Aktuelle Version:
PARENCOJ v1.34beta vom Mai 2016
Copyright:
© 2006-2016, Elmar Dünßer (Duensser)



===> Versionsgeschichte: 

Neu in v1.22beta:
● Das Gedcom-Einlesen weiter beschleunigt, durch Verkürzung des Probelesens
● Gedcom/UTF-8-Dekodierung hinzugefügt
● Der Stammbaum-Browser darf jetzt auch Fotodateinamen editieren
● Den dort überflüssigen Masterdatei-Zugriff aus dem Stammbaum-Browser entfernt
● XML-Einlesen beschleunigt durch Einführung kürzerer Tags

Neu in v1.23beta:
● Vollversion jetzt umschaltbar zwischen Vollversion-Modus und Stammbaum-Browser-Modus
● Einstellung der Fensterfarben jetzt auch im Startfenster möglich
● Demoversion als dritte Parallelvariante hinzugefügt, als kostenlose, volumenbeschränkte Ausprobierversion

Neu in v1.24beta:
● Gedcom/UTF-16LE-Dekodierung hinzugefügt
● Gedcom/UTF-16BE-Dekodierung hinzugefügt

Neu in v1.25beta:
● Übernahme von Scheidungsdaten aus Gedcom: 1 DIV, 2 DATE ...

Neu in v1.26beta:
● Rückkehr zu voriger Startperson durch Wählen in Startpersonen-History
● XML-Einlesen weiter beschleunigt durch Entfernung des Probelesens
● Fehler behoben: Gefahr einer Endlosschleife in den Listenmodus-Suchfunktionen eliminiert

Neu in v1.27beta:
● Hintergrundfoto, falls aktiviert, wird automatisch auf Grafikgröße gedehnt, Vervielfältigungsfaktoren einstellbar
● Fensterfarben-Einstellung jetzt nur noch vom Startfenster aus, mit eigenem Fenster
● An die Stelle der Unterordner input und output treten jetzt die Unterordner daten und grafik.
● Parallel aufgerufene Vollversionen schalten jetzt zum Schutz der Masterdatei automatisch in den Browsermodus
● nur bei Masterdatei in der Vollversion: bei Start wahlweise Rückkehr zur bevorzugten oder zur letzten Startperson
● Produktion der volumenbeschränkten "Demoversion" aus Mangel an User-Interesse eingestellt

Neu in v1.28beta:
● Tauf- und Begräbnisdaten können in der Stammbaumgrafik fehlende Geburts- und Sterbe-Informationen ersetzen (mit Kennzeichnung), sofern gewünscht.
● Unvollständige Darstellung von Tauf-Informationen im Datenblatt korrigiert.
● Neue Funktion "Liste als Datentext aufbereiten": entspricht "Liste als Textdatei aufbereiten", jedoch mit TAB-Zeichen als Spaltentrenner (Excel-geeignet).
● Fehler beim nachträglichen Ändern der Geschwisterreihenfolge behoben.

Neu in v1.29beta:
● Die Graphik auf dem Bildschirm kann jetzt direkt durch "Drag" mit der Maus bewegt werden, ohne die Scrollbalken bemühen zu müssen.
● Pop-Up-Menüstruktur des Kontextmenüs verändert, so dass die wichtigsten Kommandos sofort erscheinen und die weniger wichtigen in einem Sekundärmenü.
● Gefahr des Programmabsturzes durch die Kombination "unmögliche" Datum-Angabe bei gleichzeitig aktivierter Altersanzeige-Option beseitigt.
● Ein Fehlverhalten in der Funktion "Verbinden vorhandener Personen" korrigiert.
● Mehrere Anzeigefehler, besonders im Zusammenhang mit Adoptivkindern, korrigiert.
● Programm-interne Zeitmessung beim Einlesen von PARENCOJ-XML-Dateien berichtigt.

Neu in v1.30beta:
● Eine HTML-Generator-Funktion wurde hinzugefügt - siehe dazu Unterordner HTML .
● Umschaltung zwischen verheiratet - geschieden - oder "frei liiert" jetzt direkt durch Editieren des Partner-Verbindungsfeldes.
● Neues Fenster zum nachträglichen Verbinden von bereits eingebenen Personen hinzugefügt, die alten Funktionsfelder im Editierfenster dafür stillgelegt.
● Adressdaten-Eingabe bei Personen (über eine "Combobox" im Editierfenster) vereinfacht - diese werden jedoch in Stammbaumgrafiken nicht angezeigt.
● Kekulénummern-Anzeige jetzt auch im Primärpersonen-Verbindungsfeld von nicht vorhandenen Vorfahren möglich.
● Fehler bei der Berechnung der rechten Graphik-Randbreite beseitigt.

Neu in v1.31beta:
● optionales Modifizieren der IDNO-Angaben beim GEDCOM-Einlesen hinzugefügt, zwecks Kennzeichnung von Datenquellen
● optionale GEDCOM-Echo-Ausgabe beim GEDCOM-Einlesen hinzugefügt (Formatwandlung+IDNO-Mod)
● PARENCOJ-Feld "Zuordnung" wird jetzt auf GEDCOM als "IDNO Nati:NATI" abgebildet
● Alphabet-Statistik im GEDCOM-Konversionsprotokoll um 0..31 erweitert
● Suchfunktionen überarbeitet und erweitert auf t-Markierung schwach/mittel/stark
● Datenblatt-Inhalt erweitert

Neu in v1.32beta:
● neue Funktion zur Beschränkung der Anzeige auf die direkte Vater- oder Mutterlinie eingebaut
● zurück zu voriger Startperson jetzt ohne Auswahlliste, aber Funktion sequentiell aufrufbar
● Möglichkeit, Bitmap-Graphiken anstelle der gezeichneten Kästchen zu verwenden, eingebaut, siehe dazu Unterordner PANEL .
● Innenrand-Einstellungen ("Freiraum") jetzt auch seitlich in den Personen- und Extra-Feldern, dort jetzt auch oben/unten.
● Einstellungsfenster für das Layout überarbeitet, jetzt Bitmap-Graphiken in 6er-Gruppe "PANEL" unterstützt
● schaltbaren Hinweis auf verborgene Eltern oder Lebenspartner eingebaut (nicht in Grafikausgabe sichtbar).
● Unscharfe GEDCOM-Datumsangaben (BEF, AFT, ABT, CAL, EST) erlaubt, BET wird allerdings in AFT umgewandelt, das Datum nach AND fallengelassen.
● Datumeingabe flexibilisiert, so dass man jetzt auch eine Jahreszahl allein eingeben kann
● Sortierung nach Datum so verändert, dass die ungenaue Datumangabe "vor" vor und "nach" nach anderen Angaben zum selben Datum liegt

Neu in v1.33beta:
● Korrektur: Gedcom-Dateien mit INDI-Codes, die nicht mit @I... beginnen, jetzt wieder einlesbar
● Protokolldarstellung des Zeichenvorrats beim Codewandeln von Gedcom-Dateien zeigt jetzt die ANSI-Codes nach der Wandlung
● Das defaultmäßige Einfügen von '..' in leeren Datumfeldern beseitigt, da es die Funktion "filtere nach spezifischer Kombination" störte.

Aktuelle Version v1.34beta vom Mai 2016:
Neu in v1.34beta:
● Korrektur: Schmutzeffekt "Edit4" im Navi-Feld des Listenmodus beseitigt
● Datenblatt-Angaben über die Eltern einer Person wurden um Geburts- und Sterbedatum erweitert


Anmerkungen:

Alle PARENCOJ-Versionen ab v1.19beta sind sog. "High-Speed-Versionen" und verwenden zum Einlesen von Gedcom-Dateien einen völlig anderen, auf hohe Geschwindigkeit hin optimierten Algorithmus als die vorangegangenen Versionen, was diese Funktion um ein Vielfaches beschleunigt hat.

Falls die GEDCOM-Daten Verweise auf Porträtfotos enthalten, können diese Verweise von PARENCOJ übernommen und die Fotos in der Stammbaumgrafik angezeigt werden. Die betroffenen Fotos selbst (JPG oder BMP) müssen dazu in das "fotos" genannte Unterverzeichnis des PARENCOJ-Systems kopiert werden. Eventuelle Pfadangaben des Quellsystems werden bis auf den Dateinamen ignoriert. Man kann mit Hilfe von PARENCOJ auch selbst Foto-Verweise in die Daten einfügen.


zurück zur allgemeinen PARENCOJ-Seite